USA Südwesten

French Café & Abschied auf Zeit

Heute ist er nun wirklich da: der allerletzte Urlaubstag. Und damit auch der Moment des Abschieds von Christian und Shawna – wie lange es bis zum nächsten Wiedersehen dauert, weiß keiner so genau.

Wir stehen früh auf, packen unsere Koffer, räumen das Auto ein – während die „Jugend“ noch ein bisschen weiterschlafen darf. Ein letztes gemeinsames Frühstück nehmen wir im French Café ein, wo wir bei Croissant, Cappuccino & Co. langsam realisieren: Jetzt wird’s ernst. Die Stimmung ist entsprechend ein kleines bisschen wehmütig.

Gegen 12 Uhr sind wir wieder an der Wohnung der beiden zurück – es folgen lange Umarmungen, ein paar letzte Worte, nochmal drücken, nochmal winken… und dann steigen wir ein, auf dem Weg zum Flughafen.

Die Rückgabe des Mietwagens bei Hertz läuft erfreulich reibungslos – nur noch ein paar Angaben zum kleinen Parkrempler, bei dem uns in Cedar City jemand auf dem Walmart-Parkplatz touchiert hatte. Nummer, Versicherung, alles noch mal zusammengefasst, fertig. Schon bringt uns das Shuttle zum Terminal.

Check-in und Security gehen erstaunlich flott, und bald sitzen wir schon im Airport-Zug auf dem Weg zu den A-Gates. Da wir noch reichlich Zeit haben, gönnen wir uns eine kleine Pause in der Lounge – unten ist es voll, oben deutlich angenehmer.

Als wir am Gate ankommen, ist das Boarding schon in vollem Gange, aber kein Problem – wir sitzen ja noch lange genug…

Kaum im A380 angekommen, wird auch schon der Aperitif serviert, dazu eine Menükarte mit überraschend netter Auswahl. Wir entscheiden uns beide für Fisch zum Abendessen und ein Omelett zum Frühstück. Und was soll man sagen: Der Flug vergeht wie im Flug. Das Essen ist gut, der Sitz bequem, und wir schlafen beide recht ordentlich.

Pünktlich um 10:00 Uhr landen wir in München. Am Kofferband dauert es dann etwas, bis sich überhaupt etwas bewegt – unsere Zugverbindung sehen wir gedanklich schon davonfahren.

Doch als es endlich losgeht, sind unsere vier Koffer die ersten auf dem Band – ein Sprint durch den Flughafen, und wir erwischen tatsächlich noch die geplante S-Bahn. Zwei Stunden Wartezeit elegant vermieden.

Dafür bleibt die S-Bahn zwischendurch immer wieder stehen und hat letztlich eine Viertelstunde Verspätung. Aber: Glück im Unglück – die Deutsche Bahn hat auch Verspätung, und so passt am Ende doch wieder alles zusammen.

Gegen 13:30 Uhr sind wir zurück zu Hause – der Urlaub ist offiziell vorbei. Aber das Beste: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Oder besser gesagt: Wir sind jetzt im Dauerurlaub. 😎